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Was ist Spagyrik?

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Spagyrik (aus dem Griechischen spao „(heraus)ziehen, trennen“ und ageiro „vereinigen, zusammenführen“) bezeichnet die pharmazeutische und therapeutische Umsetzung der Alchemie. Hierbei werden pflanzliche, mineralische und tierische Ausgangssubstanzen mit Hilfe chemischer Verfahrenstechniken, die als charakteristisch für die alchemistische Verfahrensweise gelten, zu Spagyrika (Einzahl: Spagyrikum) verarbeitet. Die Verfahrensschritte konzentrieren sich in der alchemistischen Weltanschauung auf die Abtrennung des „Wesentlichen“ von seiner stofflichen Erscheinung. Am Schluss steht die Zusammenführung der Zwischenstufen („Konjugation“) zur „Quintessenz“, der besondere Heilkräfte zugeschrieben werden.

Heute werden auch verschiedene Heilsysteme zusammenfassend mit dem Begriff Spagyrik bezeichnet. Das therapeutische Ziel ist die positive Beeinflussung einer imaginären „Lebenskraft“ und damit die Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

Bekannte Spagyriker des 20. Jahrhunderts sind etwa Johann Conrad Glückselig (1864–1934), Alexander von Bernus (1880–1965), Walter Strathmeyer (1899–1969) und Frater Albertus (bürgerlicher Name Albert Riedel, 1911–1984).

Heuschnupfensaison

Die Heuschnupfensaison hat wieder begonnen.

Symptome wie z.B. Augenreizung, Fließschnupfen oder Atembeschwerden werden durch eine Überreaktion des Körpers auf den Pollenflug verursacht.

Mit verschiedenen naturheilkundlichen Methoden kann eine Umstimmung des Organismus und eine Linderung der Beschwerden herbeigeführt werden.

Jetzt an die Frühjahrskur denken!

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März

Nach den langen, dunkle Monaten freuen wir uns, wenn endlich die Sonne wieder scheint und die ersten grünen Pflänzchen aus dem Boden sprießen. Auch unser Körper möchte vom Ballast des Winters befreit werden, deshalb ist es jetzt ideal eine Frühjahrskur durchzuführen. Die Dauer einer Kur liegt zwischen 3 und 6 Wochen.

Am besten führen Sie sie als Teekur durch. Dies ist ziemlich einfach – entweder Sie entscheiden sich für eine Teemischung aus Brennessel (Hb. Urticae), Melisse und Zitrone oder für den etwas bittereren Löwenzahntee (Hb. Taraxaci). Täglich eine Kanne über den Tag verteilt trinken und zuzüglich entwässernde und entgiftende Gemüse, Kräuter und Salate wie Löwenzahn, Rucola, Spargel, Kraut, Erdbeeren, Kresse, Pfefferminze etc. zu sich nehmen. Sie werden sehen, wie schnell Ihr Körper den Ballast des Winters ablegt.