Schlagwort-Archive: Tipp des Monats

Kaltes Armbad

August
August

Erfrischende Kneipp – Kur für den Sommer

  • Idealerweise am späten Vormittag oder frühen Nachmittag
  • Waschbecken mit kaltem Wasser (12 bis 18 Grad Celsius) füllen
  • Arme eintauchen, bis ein Kältegefühl spürbar wird (30 bis 40 Sekunden)
  • Ruhig weiteratmen
  • Anschließend das Wasser abstreifen
  • Für Wiedererwärmung sorgen (Kleidung anziehen, bewegen)

Wirkung: Stärkung der Abwehrkräfte, Anregung des Stoffwechsels, Erfrischung bei Abgeschlagenheit und Müdigkeit

Vorsicht: Nicht mit kalten Händen ins kalte Wasser

Was sind eigentlich Schüssler Salze?

Bild0609
Juli

Der Arzt und Homöopath Dr. Wilhelm Schüssler (1821-1898) fand heraus, dass Mineralstoffe und Spurenelemente wichtig sind für die Arbeit der Zelle. Seiner Meinung nach entstehen Krnakheiten durch ein Manko an lebensnotwendigen Salzen. Wie er in Versuchen herausfand, kam es durch eine Potenzierung der Mineralsalze zu einer besseren Aufnahme in der Zelle. Allerdings sind Schüssler Salze keine klassischen Homöopathtika, das sie nicht nach dem Ähnlichkeitsprinzip (Ähnliches mit Ähnlichem heilen) hergestellt sind. Es gibt 12 Funktionssalze und 15 Ergänzungssalze.

Was ist Spagyrik?

Mai
Mai

Spagyrik (aus dem Griechischen spao „(heraus)ziehen, trennen“ und ageiro „vereinigen, zusammenführen“) bezeichnet die pharmazeutische und therapeutische Umsetzung der Alchemie. Hierbei werden pflanzliche, mineralische und tierische Ausgangssubstanzen mit Hilfe chemischer Verfahrenstechniken, die als charakteristisch für die alchemistische Verfahrensweise gelten, zu Spagyrika (Einzahl: Spagyrikum) verarbeitet. Die Verfahrensschritte konzentrieren sich in der alchemistischen Weltanschauung auf die Abtrennung des „Wesentlichen“ von seiner stofflichen Erscheinung. Am Schluss steht die Zusammenführung der Zwischenstufen („Konjugation“) zur „Quintessenz“, der besondere Heilkräfte zugeschrieben werden.

Heute werden auch verschiedene Heilsysteme zusammenfassend mit dem Begriff Spagyrik bezeichnet. Das therapeutische Ziel ist die positive Beeinflussung einer imaginären „Lebenskraft“ und damit die Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

Bekannte Spagyriker des 20. Jahrhunderts sind etwa Johann Conrad Glückselig (1864–1934), Alexander von Bernus (1880–1965), Walter Strathmeyer (1899–1969) und Frater Albertus (bürgerlicher Name Albert Riedel, 1911–1984).

Was lässt uns nachts schlafen und hält uns tagsüber wach?

April
April

Die Chronobiologie, eine Wissenschaft, die unsere inneren Taktgeber erforscht, fand heraus, dass eine „innere Uhr“ die rhythmischen Vorgänge des Organismus steuert. Neben dem Schlaf gehören dazu auch Körperfunktionen wie Temperatur, Schmerzempfindung und Leistungsfähigkeit.

Die Organuhr ist ein Begriff aus dem Bereich der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und bezeichnet die Vorstellung, dass der menschliche Körper einem täglichen Energiekreislauf (Qi) unterliege und alle Organsysteme ( Meridiane) ständig jeweils zweistündige Phasen mit stärkerer oder schwächerer Aktivität durchlaufen.

03-05 Uhr: Lunge
05-07 Uhr: Dickdarm
07-09 Uhr: Magen
09-11 Uhr: Milz
11-13 Uhr: Herz
13-15 Uhr: Dünndarm
15-17 Uhr: Harnblase
17-19 Uhr: Niere
19-21 Uhr: Herzbeutel
21-23 Uhr: „Dreifacher Erwärmer“
23-01 Uhr: Gallenblase
01-03 Uhr: Leber

Jetzt an die Frühjahrskur denken!

Bild0737
März

Nach den langen, dunkle Monaten freuen wir uns, wenn endlich die Sonne wieder scheint und die ersten grünen Pflänzchen aus dem Boden sprießen. Auch unser Körper möchte vom Ballast des Winters befreit werden, deshalb ist es jetzt ideal eine Frühjahrskur durchzuführen. Die Dauer einer Kur liegt zwischen 3 und 6 Wochen.

Am besten führen Sie sie als Teekur durch. Dies ist ziemlich einfach – entweder Sie entscheiden sich für eine Teemischung aus Brennessel (Hb. Urticae), Melisse und Zitrone oder für den etwas bittereren Löwenzahntee (Hb. Taraxaci). Täglich eine Kanne über den Tag verteilt trinken und zuzüglich entwässernde und entgiftende Gemüse, Kräuter und Salate wie Löwenzahn, Rucola, Spargel, Kraut, Erdbeeren, Kresse, Pfefferminze etc. zu sich nehmen. Sie werden sehen, wie schnell Ihr Körper den Ballast des Winters ablegt.

Frühzeitig Allergien vorbeugen – Tipps für Pollenallergiker

Februar
Februar

Jetzt schon an die Pollensaison denken, denn bereits ab Ende Januar (je nach Temperatur) fliegen die ersten Pollen.

Tipps für Pollenallergiker:

Hallenbäder mit chloriertem Wasser meiden, Urlaub im Gebirge oder an der Küste planen, bevorzugen Sie geschlossene Räume – lüften Sie vor dem Schlafengehen –  nicht in den Morgenstunden, benutzen Sie zur Kühlung Ihrer Räume keinen Ventilator. Machen Sie, wenn möglich täglich einen Spaziergang in Laubwäldern.  Die Blätter der Laubbäume filtern einen Teil der Pollen aus der Luft. Tragen Sie eine Sonnenbrille, lassen Sie Ihre Nasenschleimhaut nicht austrocknen und wechseln Sie täglich Ihre Kleidung.

Rechtzeitige Behandlung eines Heuschnupfens beugt der Entwicklung eines allergischen Asthmas vor – die Naturheilkunde bietet viele Behandlungsmöglichkeiten.

 

Neujahrsvorsätze

Januar
Januar

Einer der häufigsten Vorsätze für das neue Jahr lautet:  „gesünder ernähren“.

Warum versuchen Sie nicht einmal sich für 4 Wochen vegetarisch/vegan zu ernähren? Sie nehmen ab, ernähren sich gesünder, schonen den Geldbeutel, die Natur – und Tierwelt und es schmeckt! Es gibt viele wunderbare saisonale Rezepte wie z. B.:

Blumenkohl Pasta

1 kg Blumenkohl in Röschen zusammen mit frischem Salbei und Knoblauch anbraten, dann mit 500ml Gemüsebrühe 10 Min. kochen. Danach 500ml passierte Tomaten hinzufügen. In der Zwischenzeit 500g Spaghetti nach Packungsanweisung  kochen, abgießen und mit 150g geriebenem Emmentaler vermengen. Blumenkohl hinzufügen – fertig!