Schlagwort-Archive: Tipp des Monats

Winter-Stimmungstief vorbeugen

November
November

Ein Stimmungstief im Herbst/Winter entsteht hauptsächlich durch Lichtmangel. Deshalb ist es besonders im Herbst und Winter wichtig viel Zeit im Freien zu verbringen. Erfreuliche Nebenwirkung ist, dass zumeist auch der „Winterspeck“ weniger wird. Hilfreich zur Vorbeugung eines Tiefs ist auch eine kalorienarme, ballaststoffreiche und eiweißhaltige Ernährung. Besonders vitamin- & ballaststoffreich sind die vielen verschiedenen Kohlsorten.

Nutzen Sie tagsüber soviel Zeit wie möglich im Freien. Täglich sollte man sich idealerweise eine Stunde im Freien aufhalten. Morgen- und Abendspaziergänge sind eine gute Alternative . Auch an bewölkten Tagen lohnt sich ein Spaziergang. Es gibt auch im Herbst/Winter in der Natur immer Neues und Schönes zu entdecken, was dabei hilft abzuschalten und sich auf die wesentlichen Dinge des Lebens zu besinnen.

Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen

Oktober
Oktober

Hildegard von Bingen (* 1098 – 1179) war Nonne im Kloster der Benediktinerinnen, Dichterin und eine bedeutende Universalgelehrte ihrer Zeit.

Nervenstärkende Dinkelkekse nach Hildegard von Bingen

45g Muskatnuss, 45g Zimtpulver, 10g Gewürznelken, 1,5 kg Dinkelfeinmehl, 300g Rohrzucker oder Honig, 350g Butter, 4 Eier, 200g gemahlene Mandeln, 1 Prise Salz, etwas Wasser

Teig dünn ausrollen, Plätzchen ausstechen und 5-10 Minuten bei 100° backen

Kinder 3-4 Kekse, Erwachsene 7 pro Tag

Die Homöopathie

September
September

Die Homöopathie ist eine Behandlungsmethode, die auf den Veröffentlichungen von Samuel Hahnemann (1755 – 1843), einem deutschen Arzt, fußt. Hahnemann ist der Begründer der Homöopathie.

Ihre wichtigste Grundannahme ist das Ähnlichkeitsprinzip: „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“ (similia similibus curentur). Danach soll ein Homöopathikum so ausgewählt werden, dass es am Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen kann wie die, an denen der Kranke leidet, wobei auch Seele und Psyche des Patienten berücksichtigt werden. Hierzu wurden von Hahnemann und seinen Nachfolgern umfangreiche Repetitorien erstellt, mit deren Hilfe der Homöopath den Patienten und seine Krankheitserscheinungen einem Arzneimittelbild zuordnet.

Zur Herstellung der homöopathischen Arzneimittel werden die Grundsubstanzen einer Potenzierung unterzogen, das heißt, sie werden wiederholt (meist im Verhältnis 1:10 oder 1:100) mit Wasser oder Ethanol verschüttelt oder mit Milchzucker verrieben.

Kaltes Armbad

August
August

Erfrischende Kneipp – Kur für den Sommer

  • Idealerweise am späten Vormittag oder frühen Nachmittag
  • Waschbecken mit kaltem Wasser (12 bis 18 Grad Celsius) füllen
  • Arme eintauchen, bis ein Kältegefühl spürbar wird (30 bis 40 Sekunden)
  • Ruhig weiteratmen
  • Anschließend das Wasser abstreifen
  • Für Wiedererwärmung sorgen (Kleidung anziehen, bewegen)

Wirkung: Stärkung der Abwehrkräfte, Anregung des Stoffwechsels, Erfrischung bei Abgeschlagenheit und Müdigkeit

Vorsicht: Nicht mit kalten Händen ins kalte Wasser

Was sind eigentlich Schüssler Salze?

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Juli

Der Arzt und Homöopath Dr. Wilhelm Schüssler (1821-1898) fand heraus, dass Mineralstoffe und Spurenelemente wichtig sind für die Arbeit der Zelle. Seiner Meinung nach entstehen Krnakheiten durch ein Manko an lebensnotwendigen Salzen. Wie er in Versuchen herausfand, kam es durch eine Potenzierung der Mineralsalze zu einer besseren Aufnahme in der Zelle. Allerdings sind Schüssler Salze keine klassischen Homöopathtika, das sie nicht nach dem Ähnlichkeitsprinzip (Ähnliches mit Ähnlichem heilen) hergestellt sind. Es gibt 12 Funktionssalze und 15 Ergänzungssalze.

Was ist Spagyrik?

Mai
Mai

Spagyrik (aus dem Griechischen spao „(heraus)ziehen, trennen“ und ageiro „vereinigen, zusammenführen“) bezeichnet die pharmazeutische und therapeutische Umsetzung der Alchemie. Hierbei werden pflanzliche, mineralische und tierische Ausgangssubstanzen mit Hilfe chemischer Verfahrenstechniken, die als charakteristisch für die alchemistische Verfahrensweise gelten, zu Spagyrika (Einzahl: Spagyrikum) verarbeitet. Die Verfahrensschritte konzentrieren sich in der alchemistischen Weltanschauung auf die Abtrennung des „Wesentlichen“ von seiner stofflichen Erscheinung. Am Schluss steht die Zusammenführung der Zwischenstufen („Konjugation“) zur „Quintessenz“, der besondere Heilkräfte zugeschrieben werden.

Heute werden auch verschiedene Heilsysteme zusammenfassend mit dem Begriff Spagyrik bezeichnet. Das therapeutische Ziel ist die positive Beeinflussung einer imaginären „Lebenskraft“ und damit die Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

Bekannte Spagyriker des 20. Jahrhunderts sind etwa Johann Conrad Glückselig (1864–1934), Alexander von Bernus (1880–1965), Walter Strathmeyer (1899–1969) und Frater Albertus (bürgerlicher Name Albert Riedel, 1911–1984).

Jetzt an die Frühjahrskur denken!

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März

Nach den langen, dunkle Monaten freuen wir uns, wenn endlich die Sonne wieder scheint und die ersten grünen Pflänzchen aus dem Boden sprießen. Auch unser Körper möchte vom Ballast des Winters befreit werden, deshalb ist es jetzt ideal eine Frühjahrskur durchzuführen. Die Dauer einer Kur liegt zwischen 3 und 6 Wochen.

Am besten führen Sie sie als Teekur durch. Dies ist ziemlich einfach – entweder Sie entscheiden sich für eine Teemischung aus Brennessel (Hb. Urticae), Melisse und Zitrone oder für den etwas bittereren Löwenzahntee (Hb. Taraxaci). Täglich eine Kanne über den Tag verteilt trinken und zuzüglich entwässernde und entgiftende Gemüse, Kräuter und Salate wie Löwenzahn, Rucola, Spargel, Kraut, Erdbeeren, Kresse, Pfefferminze etc. zu sich nehmen. Sie werden sehen, wie schnell Ihr Körper den Ballast des Winters ablegt.